Thermalnebelverfahren
Durch die Verbrennung eines Benzin-Luftgemisches entsteht eine schwingende Gassäule. Dieses System mit Vergaser, Mischrohr, Brennkammer und Entspannungsrohr stellt ein akustisches Schwingsystem dar, in welchem frequenzbehaftete Gaswechselvorgänge stattfinden. Die Arbeitsfrequenz liegt bei ca. 80 -100 Hz. Am offenen Auslaß des Entspannungsrohres - besser Schwingrohr oder Resonator wird das zu vernebelnde Präparat in den pulsierenden Gasstrahl eingeleitet.
Die hohe Gasgeschwindigkeit bewirkt eine Zerteilung der Nebellösung in kleinste Tröpfchen. Die Gastemperatur bewirkt den optischen Effekt eines sichtbaren Nebels durch Verdampfen einer bestimmten Komponente, z.B. Öle. Dadurch werden Tröpfchen erzeugt, die im wesentlichen zwischen 1 - 30 Micrometer klein sind bzw. einen VMD von kleiner 10 Micrometer. Dieses Tröpfchenspektrum basiert auf Trägerstoffe wie z.B. Weißöle, Kerosin oder Diesel. Man spricht von öligen Mischungen.
Je nach Gerätetyp (Leistung) können Raumvolumen oder Flächen,
wirkungsvoll und mit hoher Wirtschaftlichkeit behandelt werden. Daher sind Thermalnebelgeräte eine äußerst zeitsparende und günstige Methode zur Applikation von chemischen Präparaten.
Die Zeitersparnis ist ein wichtiger Vorteil gegenüber dem konventionellen Spritzenverfahren. Die Vielzahl der feinsten Tröpfchen, schweben und verteilen sich im Raum. Dieser Nebel hält sich über lange Zeit und dringt bis in kleinste Winkel, Ritzen und Spalten ein und erfasst somit alle fliegenden und kriechenden Schädlinge. Durch diese aktive Methode wird das Biozid direkt zum Schädling gebracht. Diese Methode ermöglicht ausgezeichnete Ergebnisse mit Sofortwirkung (Knock-Down). Die Vernebelung von geeigneten Präparaten mit Austriebeffekt schaffen einen zusätzlichen Vorteil. Je nach Raumgröße kann die Applikation entweder mit einem leistungsfähigen Gerät von einer Position behandelt werden, oder mit einem kleineren Gerät von mehreren Stellen aus.
Wasserbasierende Wirkstofflösungen
Ausbringmenge und Viskosität
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